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Der “deutsche” Picasso des 21. Jahrhunderts

Die Retrospektive von Gerhard Richter, einem der angesagtesten Künstler unserer Zeit, lohnt den Besuch (und eine Reise nach Berlin allemal). Man kann die Ausstellung immer an der Wand lang umlaufen. 196 quadratische Tafeln mit 4.900 Farben weisen den Weg.

Innen ist Richters Malerei der letzten 50 Jahre zu besichtigen. Wegen seiner Vielseitig- bzw. Gleichzeitigkeit nennt man ihn den Picasso des 21. Jahrhunderts. Die Vielschichtigkeit des Werks machen seine Arbeiten mit Glasscheiben sichtbar. Vor allem die gegenständlichen Bilder finde ich im Handwerklichen und im Künstlerischen so makellos, akkurat und präzise in der Ausführung. Verstärkt wird dieser Eindruck, der aufgeräumt, ordentlich und gradlinig – gewissermaßen “deutsch” – auf mich wirkt, durch die Spiegel-Arbeiten. Richter ist für mich so was wie der “deutsche” Picasso des 21. Jahrhunderts.

Als hätte Mies van der Rohe die Architektur der Galerie eigens für diese Ausstellung entworfen, nutzt das Ausstellungskonzept den optimalen Rahmen für Bilder. Ob bunt …

… oder grau …

… eine vollkommene Ausstellung, wie ich finde. Ich bin ein Fan geworden, von:

Der Meister zieht den Besucher nicht nur in seinen Bann sondern bindet ihn auch in seine Werke mit ein:

Auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin gibt es ein passendes Video zur Ausstellung: www.smb.museum

Meine Empfehlung: “unbedingt hingehen!”

Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. Mai 2012 in der Neuen Nationalgalerie Berlin.

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