Arbeitgebermarke
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Der Mittelstand ist oft “Wert voller”

Die beliebtesten Arbeitgeber sind groß! Konzerne wie Google, Porsche, Siemens und viele andere aus den Börsenindices machen das Rennen um Talente und Bewerber. So jedenfalls die pauschale Wahrnehmung aufgrund der üblichen Rankings. In diesem Beitrag nehme ich Partei für den vermeintlich diskriminierten Mittelstand. Lassen Sie mich zwei Gründe nennen warum das mittelständische Unternehmen in Zukunft die besseren Karten haben könnte, wenn es um den Gewinn der besten Mitarbeiter (m/w) geht.

1. Karriere der kurzen Wege im Mittelstand: Flache Hierarchien, direkteren Draht zur Geschäftsleitung, weniger Gerangel und Geschachere um Pöstchen, dazu vielseitige Aufgaben und mehr Freiräume –

“Nach zehn Jahren können Sie hier Mitglied der Geschäftsleitung sein, im Konzern sind Sie da gerade Abteilungsleiter.”

So rechnet sich der 27 jährige Ingenieur Alexander Nachtwey bei der Entscheidung für ein mittelständisches Unternehmen bessere Karrierechancen aus. Hier finden Sie einen interessanten Artikel auf Spiegel-Online: Karriere im Mittelstand – per Express in die Chefetage

2. Der Mittelstand wird “Wert” voller: Wenn im Rahmen des sechsten Kondratieff-Zyklus Werte wie Verbindlichkeit, Vertrauen und Solidarität eine wesentliche Rolle spielen werden, dann ist der inhabergeführte Mittelstand eindeutig im Vorteil.

“Familienunternehmen werden auf kurz oder lang als bevorzugte Arbeitgeber die bisher führenden Konzerne und Markenartikler ablösen.”

So sieht es Prof. Kruse, Geschäftsführer der Bremer Beratungsfirma Nextpractice und verweist auf den Wertewandel. Den ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier: “Familienunternehmen auf der Überholspur”

Unabhängig von der Größe des zukünftigen Arbeitgebers werden nach meiner Einschätzung zwei relevante Erfolgstreiber im Employer Branding entscheidend sein: “authentische Nähe” einerseits und “Motivation durch die Attraktivität der Aufgabe” andererseits. Wenn der Markenkern des Arbeitgebers aus diesen beiden Komponenten besteht und das Personalmarketing es schafft damit die relevante Zielgruppe anzusprechen, ist viel gewonnen.

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