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Würzburger Werbenutzungsverordnung (7)

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Lt. Baunutzungsverordnung (kurz BauNVO) gehört die Werbung zum “Nicht störenden Gewerbe.” Einspruch! Werbung gehört zumindest in Würzburg zum “Unruhe stiftenden Gewerbe.” Ein Würzburger Einzelhändler würde uns nämlich am liebsten die Werbe-Genehmigung entziehen. Dieser einzelne Händler will oder kann nicht verstehen, dass ein Claim wie “Provinz auf Weltniveau” nur mit Selbstironie funktioniert. In einem Brief an die Stadt schreibt er:

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Während wir nun auf eine Schadensersatzklage warten;-) übt er schon mal kreatives und aufmerksamkeitsstarkes Texten: “gemütlich, lebenswert, Lebensqualität, gut, angenehm…” ist da zu lesen.

Spätestens jetzt, da Würzburg scheinbar mehr Werbetexter als Einwohner hat, weiß ich, dass Werbung wirkt. Wie? Na, Unruhe stiftend;-)

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7 Kommentare

  1. eingeschneiter Holländer sagt:

    Dat heb je goed gedan!

  2. Patrick Breitenbach sagt:

    Also lautet der neue spannende Claim: Weltstadt auf Weltniveau?

    Eine “Weltstadt des Wohnens” haben wir ja schließlich schon in Würzburg! ;-)

    Sieh es gelassen, du wolltest doch den kontroversen Buzz, oder nicht?! ;-)

  3. Dieter Schneider sagt:

    @Patrick: Ja! Die, die am lautesten Meckern, sind ja überwiegend auch Teil des Problems;-) Eine entlarvende Kampagne.

  4. Patrick Breitenbach sagt:

    Was ich ein weng an de Kampagne vermisst habe, waren die klaren Ziele. Was genau will man damit erreichen, welche Interessen stehen im Vordergrund? Ich weiß, dass man mal wieder irgendwie alles will, aber genau das ist doch der Knackpunkt.

    Effizienz bedeutet auch effizient in der Formulierung der Ziele sein, z.B. ich will verkaufen wird effizienter und präziser formuliert mit: Ich will on Produkt XYZ mehr als 1000 Einheiten verkaufen oder Ich will mehr verkaufen als mein Konkurrent usw.

    Klar worauf ich hinaus will? Schwammige Ziele führen zwangsläufig zu schwammiger Kommunikation – alles eine Frage der Logik.

  5. Patrick Breitenbach sagt:

    Achso, nicht dass man mich falsch versteht, aber die glasklare Zielformulierung ist oftmals wesentlich schwieriger als die Kampagne dazu zu entwerfen. Einfach ist beides nicht.

  6. Dieter Schneider sagt:

    @Patrick; Ziel: Profililierung u. Positionierung! Der strategische Ansatz wurde formuliert und in einem Claim verdichtet. Es ist viel zu früh von einer Kampagne zu sprechen. Die Diskussion zeigt, dass der Weg das Ziel ist (Buzz, aber es passt;-)

  7. Patrick Breitenbach sagt:

    “Ziel: Profililierung u. Positionierung”

    Das ist kein Ziel, sondern ein Prozess. :-)

    Als was profilieren? Wohin positionieren?

    Wen kein Ziel vorhanden ist, dann isses ja auch okay, nur dann muss man sich tatsächlich für alle Stimmen konsequent öffnen um so überhaupt zu erfahren, wohin die Reise gehen soll.

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