Auftraggeber
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Employer Branding (1)

… oder auf gut Deutsch die „Arbeitgebermarke” wird für Unternehmen in Wachstumsbranchen zum Erfolgstreiber. Das Wachstumspotenzial in einigen Branchen kann nicht ausgeschöpft werden, weil es an qualifiziertem Personal fehlt. Der 1998 von McKinsey erstmals prognostizierte „War for Talents” ist in vollem Gange. Doch nicht nur High-Potentials sind heiß begehrt, Fach- und Servicekräfte in allen Bereichen sind schwer zu rekrutieren. Während die Politik über Mindestlohn, Hartz IV, Arbeitslosigkeit und Pisa streitet, brennt in den Personalabteilungen vieler Firmen der Kittel. Wie immer, wenn das Angebot größer als die Nachfrage wird, ist das Marketing gefordert. Plötzlich wird „Markenführung” ein Thema in der Human-Resource – Abteilung der Konzerne. Recruiting, Stellenanzeigen und Jobbörsen gehörten schon immer zum Handwerk des Personalers. Jetzt kommt die Führung der Arbeitgebermarke dazu. An der Stelle müssen Marketing und HR ganz eng zusammen arbeiten. Im besten Fall sollte es nur einen winzigen Unterschied zwischen Unternehmens- und Arbeitgebermarke geben. Der feine aber entscheidende Unterschied liegt meiner Meinung nach in der Motivlage des „Kunden”. Die Kommunikation in Richtung Bewerber muss zwingend ehrlich, fair und verbindlich sein. Mit dem Involvement des Bewerbers steigt die Anforderung an die Kommunikation hinsichtlich Transparenz und Fairness. Im Rahmen des Employer Brandings werden m. E. Web 2.0 Bausteine an Bedeutung gewinnen: Blogs, Foren und Community. UND wir Agenturen müssen uns auf die Besonderheiten HR einstellen, um wirkungsvoll kreativ zu kommunizieren. Ganz so neu, wie einige selbsternannte Protagonisten meinen, ist das Thema nun auch nicht. Personalmarketing war schon immer ein starkes Stück Imagewerbung. Heute gilt allerdings die Formel: Was die Arbeitgebermarke nicht anzieht, muss mit hohem Einstiegsgehalt geschoben werden.

Hier ein interessanter Link zum Thema Employer Branding: Deutsche Employer Branding Akademie

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