Lt. Berliner Zeitung soll der Slogan für die Werbekampagne der Hauptstadt gefunden sein. “be berlin” steht wohl auf einer Pappe und wird im Roten Rathaus noch mit dem Sperrvermerk “streng geheim” unter Verschluss gehalten. Also bitte nicht weitersagen, ähm stottern: Be Be Be Berlin
Nachträge:
www.beberlin.de gibt´s schon, hier
SpiesserAlfons hat den Slogan schon mal aufgespießt, hier
Das sieht nicht g g g gut aus für be be be berlin!


[...] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 [...]
[...] Berlin hat einen neuen Slogan. 2. Diesem haftet der Plagiatsvorwurf an. 3. Das Auswahlverfahren steht unter dem Verdacht der [...]
Als eifriger Internetsurfer konnte ich mir die Enthüllung der neuen Marketingkampagne durch unseren Berliner Regierenden Bürgermeister nicht entgehen lassen und verfolgte sie ausschnittweise auf dem Internetportal meiner Heimatstadt mit. Richtig gut fand ich, dass Klaus Wowereit nett-anrührende Geschichten erzählte und glückliche Menschen vorstellte, die sich gegen alle Widerstände und Klippen Erfolg erarbeitet haben – ob nun als Starkoch oder als Hauptschüler aus einer angeblich so benachteiligten Hauptschule. Weiter so! Wir brauchen Erfolge, man muss diese Gechichten wieder und wieder erzählen, und die Menschen, die etwas auf die Beine stellen, die zu Schmieden ihres Glücks geworden sind, sollen im Rampenlicht stehen – mindestens für einen Augenblick. Mehr davon, vortrefflich, davon können wir gar nicht genug bekommen!
Was aber ist von dem neuen Slogan “be berlin” zu halten? Zunächst einmal: Welche Sprache ist das? Vielleicht Englisch, die heutige Massen- und Krethi-und-Plethi-Sprache, die kaum jemand kann (übersetzt: “sei Berlin”)? Oder Hebräisch, eine der Ursprungssprachen unserer europäischen Kultur (übersetzt: “in Berlin”)? Zu befürchten steht: Englisch … kein gutes Englisch, that goes without saying. Es klingt schon sehr seltsam, jemandem zuzurufen: Be Paris, Be Madrid, Be Roma. Es erinnert an: “Be quiet!” Ein solcher Imperativ ohne hinzugesetztes “.. please!” oder ähnliches wirkt recht schroff im Englischen, überfällt den Hörer oder Leser auf kumpelhaft-überrumpelnde Art