1999 versuchte die Firma Gemstar mit ihrem “Rocket e-book” einen Erfolg zu landen. 2003 wurde die Produktion mangels Absatzes wieder eingestellt. War das Konzept ein Flop oder die Zeit einfach noch nicht reif? Ende des letzten Jahres kam das “Amazon Kindle” für schlappe 399 $ auf den US-Markt. Das Lesegerät kommt in einem zeitgemäßen Design daher und schickt sich an das schnöde Papier zu verdrängen. Diesmal zum richtigen Zeitpunkt und vor allem mit dem richtigen Vertriebsapparat? Amazon.com bietet den kosten- und kabellosen Datentransfer über ein so genanntes „whispernet“ an. Der Online-Händler verlangt pro Buch im Schnitt 9 US-Dollar bzw. pro Zeitungsabo (u.a. auch die Frankfurter Allgemeine) zwischen 5,99 bis 14,99 US-Dollar. Der zweite Anlauf zur Verdrängung konservativer Lese- und Sammelgewohnheiten?
