Wer denkt er denkt der denkt nur dass er denkt

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Irgendwann von irgendwem und irgendwo habe ich die Behauptung gelesen, dass die MARKE im Kopf des Konsumenten beheimatet ist. Das Institut für Markentechnik in Genf formuliert das so: “Die Kundschaft speichert die Markenenergie”. Bei dieser Sicht der Dinge würde ein Blick in den Kopf des Verbrauchers reichen, um zu erkennen und zu verstehen ob bzw. wie Markenwerbung wirklich wirkt. Den fachmännischen Blick hinter die Stirn übernehmen die Spezialisten für das so genannte “Neuromarketing”. Von Vertretern dieser Disziplin finden sich in der absatzwirtschaft 11/07 “neue Sichtweisen”, die zum Teil ans Eingemachte gehen.

Die Hirnforschung hat in den vergangenen zehn Jahren mehr über das Gehirn gelernt als in den 100 Jahren zuvor. Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf Marketingmodelle und Paradigmen. Ein Teil der gelernten Paradigmen hält den neuen Erkenntnissen nicht stand.

Wo wir nach Ansicht der Autoren und Marken-Psychologen unser Weltbild korrigieren müssen, werde ich in einer Serie von Beiträgen in nächster Zeit auf buenalog beschreiben und zur Diskussion stellen. Es scheint als wäre das meiste von dem was wir gelernt haben falsch! So wären zum Beispiel folgende alte und zum Teil lieb gewonnene Zöpfe abzuschneiden:
- AIDA
- Bauchgefühl
- Hemnisphären-Modell
- Relevant Set
Beginnen möchte ich in einem der nächsten Beiträge mit dem Hemnisphären-Modell, mit dem wir bislang die Ratio und die Emotion so schön in die linke bzw. rechte Gehirnhälfte sortiert haben. Die Zweiteilung war nach Ansicht der Neuro-Forschung dann doch zu naiv. Demnächst also mehr dazu.


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