
Die WVV: Mehr als ein neuer Kunde.
Es gibt Pitches – und es gibt handfeste Herausforderungen. Die „Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH“ ist seit Generationen eine ebenso breit wie tief verzweigte Institution für alles, was mit Strom, Gas, Wasser, Entsorgung und Verkehr zutun hat und stellte Mitte April 2007 ihr gewachsenes „Ich“ zur Disposition.
Mehrere Agenturen bewarben sich um die Aufgabe, die WVV mit ihren vielfältigen Dimensionen über die strategischen Produktfelder neu zu positionieren – möglichst mit einer alles umfassenden Dachmarke darüber, die nicht nur als kommunikatives „Aushängeschild“ dient, sondern auch als neues Strukturprinzip im Dschungel der 12 Bereichslogos.
Die Veränderung: Mehr als ein neues Outfit.
Wenn jemand nach Veränderungen fragt – wie viel davon kann und will er tatsächlich umsetzen? Zig Unternehmensbereiche, Kompetenzfelder und Mitarbeiter müssen in vielerlei Hinsicht mitbewegt werden, wenn etwas Zentrales bewegt werden soll. Da ist ein neues Logo nur der Startschuss zum Marathon. Erstaunlich mutig, offen und zielorientiert stellte sich die Geschäftsleitung der WVV den Vorschlägen der Pitch-Agenturen. Man ist bereit für einen sichtbaren und spürbaren Neuanfang – und wagt mit Buena la Vista schließlich den Verzicht auf Überflüssiges, Nebensächliches, Überholtes und nicht Zielführendes. Das Ergebnis: Drei strategische Kompetenzfelder, die das gesamte Leistungsspektrum umfassen (Energie. Verkehr. Umwelt.), ein prägnantes Marken-Logo, das als kommunikatives Dach über allen, nach wie vor eigenständigen Unternehmensbereichen steht und ein neues, starkes WIR, das dem Generalversorgungsauftrag der WVV mal ganz unverkrampft Rechnung trägt („Wir machen das für Sie!“).
Die Buena la Vista AG: Mehr als Schönfärberei.
Wenn die WVV ein neues Gesicht bekommt – welches passt zu ihrem Charakter? Echt, plausibel, eindeutig, unverwechselbar und mehrdimensional überzeugend muss es sein. Buena la Vista komprimiert den Markencharakter in einem einzigen Gedanken, formuliert daraus ein zentrales Leistungsversprechen, definiert das kreative „Filtrat“, konzentriert sich auf das Wesentliche, Wahre und Starke – in diesem Fall das WIR. Visualisierung und Inszenierung folgen erst im zweiten Schritt. Corporate Design, Geschäftsausstattung, Broschüren der Unternehmensbereiche, Internet, Anzeigen, Kundenzeitschriften, Gebäude, Fahrzeuge, Parkhäuser, Messe und so weiter – alles steht im Zeichen des neuen WVV-WIRs, authentisch vertreten durch die Mitarbeiter und ihr reales Arbeitsumfeld. In diesem Zusammenhang kommen erstaunliche Leistungszahlen an die Öffentlichkeit: Ach, so groß und vielseitig ist die WVV? So viele Kilowatt-Stunden, Straba-Kilometer, Parkplatz-Quadratmeter und Kompost-Tonnen gehen auf ihr Konto?
Die Meinungen: Mehr als eine.
Am 22.09.07 hat die Main-Post über die Entwicklung des neuen Dachmarkenkonzeptes für die WVV berichtet: „WVV: Künftig alles unter einer Marke“
Letzten Samstag lag das WVV-Magazin in den Briefkästen. Heute ist eine Sonderpublikation raus. Außen- und Rundfunkwerbung folgt. Die Website wird zum Messebeginn umgestellt.
Wir sehen diesen Blog-Beitrag weniger unter PR-Gesichtspunkten sondern vielmehr als Einladung zu einem möglichen Dialog mit unseren Würzburger Kolleginnen und Kollegen aus der Branche.
Was denken Sie? Würzburger Meinungen sind gefragt!

