
Freitag, den 22.06.07 in Cannes: Die Agentur Young & Rubicam hat den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore eingeladen, um über die Möglichkeiten der Werbeindustrie zu diskutieren, einen Bewusstseinswandel beim Klimaschutz zu erreichen. Al Gore fodert uns Werber auf:
“Sprechen Sie mit Ihren Kunden. Sie können das Verhalten der Menschen verändern, sie erreichen. Ich brauche Ihre Hilfe und sie meine. Denn Unternehmen, die das Thema Klimaschutz nicht verwerten, schaden langfristig ihrer Marke.”
Quelle: wuv.de
Nachtrag: Die aktuelle w&v warnt vor Greenwashing: “Quer durch alle Branchen demonstrieren Unternehmen Verantwortungsbewusstsein. Doch das Greenwashing in Kampagnen ist ein riskantes Geschäft. Wittern Verbraucher Verlogenheit, kann die Image-Pflege schnell zum Bumerang werden.”


[...] Ein verbaler Ausrutscher fuhr mir in die Glieder, als von der Bühne aus angekündigt wurde, wie man die CO2-Probleme durch Marketing lösen könnte!? Gemeint war, wie man die CO2- Problematik für das Marketing nutzen kann. Da war der Wunsch der Vater des Gedankens. Ich habe jedoch den Eindruck, dass CO2 als Thema auf die Marketing-Agenda gesetzt wird. (Solche Trendthemen hätten mich mehr interessiert als die Körnung des Sichtbetons des Mercedes-Benz Museums.) Der Hidden Champion des Tages war allerdings das iPhone, das Monty Metzger von CScout dabei hatte. Eine Menschentraube belagerte ihn bzw. es und wollte sehen, fühlen und staunen. Nur telefonieren konnte das Hype-Phone noch nicht (warum auch?). Wie so oft haben solche Veranstaltungen einen willkommenen Zusatznutzen, nämlich die Kontakte und Gespräche zwischen den Programmen. Das VOK DAMS trend.lab war eine gelungene Veranstaltung in einer stilvollen Atmosphäre. Herzlichen Dank für die Einladung! Stichworte:avastar CScout Live Marketing SecondLife Sofitel Trend.lab VOK DAMS Verwandte Artikel:Virtuelle Bildzeitung in Second Life: The AvaStarBeendet Allensbach den Second Life Rausch?Gott 2.0 im Interview Einen Kommentar schreiben [...]
[...] Über einer anderen Anzeige aus der Imagekampagne steht “Sagen Sie Nein zu Nein!” Was sagen Sie zu der Ablehnung der Kampagne? Wobei doch Al Gore himself erst in Cannes die Werbeindustrie aufgefordert hat mehr Werbung für den Umweltschutz zu machen! Stichworte:Ablehnung Ökokampagne CO2 Kampagne Klimawandel Shell Umwelt WhyNot! Verwandte Artikel:WhyNot!Das Leben ist zu lang, für die Gier einiger AnwälteMann oh Mann! Einen Kommentar schreiben [...]
[...] Im Juni in Cannes forderte Al Gore uns, die Werber, auf mehr für den Umweltschutz zu machen. Zitat: “Sprechen Sie mit Ihren Kunden … Denn Unternehmen, die das Thema Klimaschutz nicht verwerten, schaden langfristig ihrer Marke.” Dieser Forderung komme ich hiermit mit folgender einfachen aber wirksamen Idee nach: Liebe Kunden, vermieten Sie Ihre Dachflächen für die Installation von Solarenergie-Anlagen (bevorzugt Lagerhallen, Fabrikhallen, etc.). Die Miete, die Ihr Unternehmen dafür erhält, investiert es in eine markenspezifische Öffentlichkeitsarbeit unter dem Thema “Umweltbewußtsein”. Wir helfen Ihnen dabei. Damit führt eine umweltschonende Energiegewinnung zu einem guten Image, ohne dass es Sie einen Euro kostet. “Wirksame Werbung, die nichts kostet” – a dream comes true. Fußnote: Es müssen einige Bedingungen erfüllt sein: mindest Dachfläche, Südausrichtung etc.. Hier gibt es weitere Informationen und ein schönes afrikanisches Sprichwort: “Wende Dein Angesicht der Sonne zu und Du lässt den Schatten hinter Dir.” Stichworte:Al Gore Öffentlichkeitsarbeit Erneuerbare Energie Tauber Solar Umweltschutz win win Verwandte Artikel:Macht Werbung für Umweltschutz! Einen Kommentar schreiben [...]
[...] berlin arbeiten Skepsis statt Vertrauen Dieter Schneider am 3.10.2008 Im letzten Jahr hat Al Gore meine Kollegen und mich aufgefordert einen Bewusstseinswandel beim Klimaschutz herbeizuführen. Seitdem lese und diskutiere [...]
[...] diskussion konsum arbeiten berlin projekt Al Gore, 4u Dieter Schneider am 30.10.2008 Im Juni in Cannes forderte Al Gore die Werbebranche auf mehr für den Umweltschutz zu machen. Zitat: “Sprechen Sie mit Ihren Kunden … Denn [...]
[...] in Cannes forderte Al Gore uns, die Werber, auf mehr für den Umweltschutz zu machen. Das o.a. Motiv poste ich daher gerne weite . Es soll Traffic [...]
[...] arbeiten buena la vista Voilá Mr. Gore Dieter Schneider am 25.11.2008 2007 in Cannes forderte Al Gore uns Werber auf mehr für den Umweltschutz zu machen.Voilá “the melting man do [...]
[...] konsum arbeiten projekt Voilá Mr. Gore Dieter Schneider am 26.01.2009 2007 in Cannes forderte Al Gore uns Werber auf mehr für den Umweltschutz zu machen.Voilá “Career Launcher do [...]
[...] konsum arbeiten projekt Voilá Mr. Gore Dieter Schneider am 8.03.2009 2007 in Cannes forderte Al Gore uns Werber auf mehr für den Umweltschutz zu machen. [...]
Ich erlaube mir zu fragen, welchen Weg eigentlich die Werbemacher gehen wollen? Meine Agentur versucht de Weg der umweltbewussten und ökonomischen Werbung zu gehen “Muskelkraft die Werbung schafft”, doch musste ich feststelle, das gerade Unternehmen an neue Werbemittel definitiv nicht interessiert sind. Die Städte werden mit Plakate regelrecht bunt zugeklebt und die Städte ersticken derartig in diesem Sumpf der Papierverschwendung. Ein Beispiel hierfür ist die Aids-Kampagne, Plakate werden gedruckt in Massen und diese werden kostenlos von der Vereinigung der Außenwerbung gefördert. Ich frage mich wie der Staat diese Werbemaßnahme billigt. Von der Papierverschwendung will ich schon gar nicht reden, doch weiß jedes Kind das der Regenwald schrumpft. Weiter gehts mit galileo-co2ntra und dies ist schon der Härtefall. Hier sieht man eindeutig, das Klimaschutz kommerziell im großen Format betrieben wird. Nach Anfragen meinerseits, habe ich bis Heute keine Antwort erhalten. Deutschland will bis 2009 die CO2-Werte um 20% senken, da frage ich mich nur wie? Vielleicht das mehr LKWs mit der Aids-Kampagne durch Deutschland rollen oder gar co2ntra den Verbraucher sagt wie man Energie spart?
Ich denke, das gerade das umweltbewusste Denken nicht sehr gefördert wird, sondern ehr die Firmen sich den Namen “Umweltschutz” zu Eigen machen um einfach gut da zu stehen, naja eben eine reine Prestigesache und die Produkte lassen sich somit sicher auch besser vermarkten. Was meine Agentur angeht, sagt jeder das es eine tolle Sache ist, doch Fördergelder dafür gibt es nicht. Die Idee mit der Vermietung der Dächer für Solarenergie ist eine echt tolle Sache und derartige Ideen müssen gefördert werden. Neue Energie wie die Solar oder Windenergie werden in Deutschland gerade mal zu 5 % genutzt und wo bleiben da die Energiekonzerne?
Selbst die deutsche Automobilindustrie hat es versäumt sich an der Entwicklung der Hybridtechnologie zu beteiligen, aber dafür gibts ja große Kombis von BMW mit 520PS. Wenn ich damit meinen Sohn zur Schule bringen würde, könnte ich bestimmt eine Stunde länger schlafen.
Wer braucht in dieser Zeit derartige Benzinfresser? Ist das vielleicht Umweltschutz?
Danke für Deinen interessanten Beitrag. Euren Slogan: “Muskelkraft die Werbung schafft!” habe ich erst verstanden, als ich auf Eurer Website war. http://www.green-chocolate.de/message.php?info=1
Das MessageBike ist eine gute Idee. Wie sieht denn die Ökobilanz des Bikes aus? Alles an dieser Diskussion ist ambivalent.
Betreff: Ökobilanz
Sicher verbraucht auch das MessageBike definitiv entsprechende Ressourcen udn während der Produktion der Teile wird auch CO2 produziert.
Stellt man jedoch das MessagBike einem Kleinwagen gegenüber, so werden allein dafür schon 18 Tonnen CO2 in die Luft gepustet. Und damit ist nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, denn das Auto fährt mit Benzin.
Beim Schwefeldioxid wird sogar die Hälfte bei der Herstellung des Autos ausgestoßen, 48 Prozent beim Fahren und 2 Prozent beim Recycling. Ähnlich ist es bei den Stickoxiden. Vieles kommt durch die energieintensive Stahlproduktion zustande: Die Autoproduktion verbraucht jährlich 37 Millionen Tonnen Stahl. Die Fahrzeuge haben in den vergangenen 30 Jahren zwischen 30 und 50 Prozent an Gewicht zugelegt. (Quelle 3sat)
Wir sind zu sehr von den alltäglichen Werbemedien umgeben, als das wir es erlauben neue Wege von mobiler Werbung anzunehmen. Ich muss dazu sagen, das ich hier für unsere Agentur keine Werbung machen möchte, jedoch das Potenzial in ökonomischer Hinsicht extrem hoch ist. Welcher Werbeträger kann schon in Parks oder Fußgängerzonen sich positionieren? Da der Deutsche Bürger seine gewohnte Umgebung nicht aus den Augen lässt, können sich neue Werbemedien sehr schwer auf dem markt behaupten. Alles muss Bunt und Schrill sein, aber es wird nach innovative, effiziente und umweltschonende Möglichkeiten gesucht, aber genutzt werden diese nicht. Firmen nutzen das Wort Klimaschutz oder Umweltschutz für ihre Zwecke, jedoch nicht zum Wohle der Erde und des gesamten Ökosystems. Wir Menschen wissen von Anfang an, wer viel hat, der kann Viel und der hat die Macht. Das auf Kosten des gesamten ökologischen Systems der Erde? Sicher ist, Werbung schafft Arbeitsplätze, aber Werbung funktioniert auch umweltbewusst, doch da scheinen sehr viele Ohren taub zu sein. Ich für mich, werde da sehr viel Kraft benötigen wenn sich nicht ein Sponsor oder Investor finden lässt. Auch wird ein Gespräch mit unserem Bürgermeister statt finden und klar, ich werde hier darüber informieren, soweit hier Interesse besteht. Für mich heißt es, in die Hände spucken und nicht nur Reden sondern Taten walten lassen.
@Dirk Johanns: Viel Erfolg bei Deinen Taten. Willst Du nicht ein eigenes Blog für die Thematik führen. Nur Mut;-)
Hallo,
Heute war es soweit und ich hatte meinen Termin mit dem Bürgermeister von Oranienburg. Leider gibt es nichts gutes zu berichten und eine Unterstützung oder Förderung gibt es nicht. Alle Welt redet von Umweltschutz, innovative Ideen, doch wenn es drauf ankommt, stößt man auf taube Ohren. Ist denn alles nur erlogen und alles eh nur Schein? Ich frage hiermit, wann endlich etwas passiert? Wir alle sind täglich von Werbung umgeben, jeden Tag sehen wir neue Werbebotschaften und was ist mit umweltbewusster Werbung? Vielleicht ist hier auch mal ein Unternehmen das sich meiner Agentur annimmt und als Sponsor agieren möchte. Machen wir einen gemeinsamen Schritt nach Vorn!
das wäre dann erstmal mein kleiner beitrag zum umweltschutz. ein hinweis auf ein umelt-plugin.
Was das Paradoxe am Umweltschutz ist, ist die Beseitigung der Luftverschmutzung: Durch Feinstaub und Ruß (Aerosole) in den Oberen Luftschichten wird ein Teil der Sonneneinstrahlung wieder zurück ins All geschickt. Dadurch kühlt sich die Erde ab! Da weniger Sonnenstrahlen auf unseren Planet ankommen. Aber durch den Treibhauseffekt erwärmt sich die Erde. Wenn die Luft wieder sauberer wird, wird die Globale Erderwärmung erst mal noch weiter voran schreiten. Da der Treibhauseffekt und die Aerosole nichts mit einander zu tun haben. Was will man denn machen, ich bin auch für Umweltschutz und betreibe eine eigene Seite über Umweltschutz. Es liegen aber so viele Dinge im Argen, dass man kaum gegen ankommt. Ich glaube, dass es jeder für sich entscheiden muss wie viel er an Umweltverschmutzung beisteuert. Immer nur anklagen hat auf Dauer keinen Zweck! Vorleben, dass es auch anders geht und Aufklärung betreiben sollte die Devise sein.