Die aktuelle Blogstudie 2007 ist da. Eine Frage beantwortet sie allerdings NICHT: “Was macht der Blogger am Wochenende?”
Ab Freitagmittag wünschen sich freundliche Menschen ein schönes Wochenende. Ausruhen, entspannen, Freunde treffen und Verwandte besuchen ist angesagt. So tun offensichtlich auch die Blogger. Am Wochenende läuft recht wenig in der Blogosphäre. Warum eigentlich? Hier meine subjektiven Erklärungsversuche:
1. Sind Blogger Familienmenschen? Sie tragen brav den Mülleimer runter und mähen den Rasen
2. Man lebt streng nach dem alten Testament „Am 7. Tage sollst Du ruhen!“ Also beten statt kommentieren?
3. Wurde das Blog-Pulver während der Woche verschossen? Man braucht das Wochenende zum nachladen
4. Man hat daheim keinen Rechner und spart sich die Flatrate?
5. Werden am Wochenende Zeitungen und Zeitschriften gelesen?
6. Unter der Woche wird man zum Bloggen gezwungen?


[...] Nach dem blogfreien Wochenende, beschäftige ich mich mit einer aktuellen Studie, die Dieter Schneider am eigentlich blogfreien Wochenende gefunden hat: Die Universität Leipzig unter Leitung des den in Bloggerkreisen wohl ziemlich bekannten Prof. Ansgar Zerfaß hat in Kooperation mit ask.de eine Umfrage initiiert, die nun als Blogstudie 2007 zusammengefasst wurde. Für Blogspezialisten bietet sie nicht unbedingt neues, einige enthusiastische Corporate Blogger werden jedoch vermutlich etwas enttäuscht sein. (Eine Botschaft wird nicht glaubwürdiger, nur weil man sie vermeintlich glaubwürdiger verpackt) [...]
Hi Dieter,
wir sind doch auch nur Menschen und brauchen mal unsere Ruhe.
Ich persoenlich verbringe meine Wochenenden gerne mit meiner Freundin, und das ich dann nicht unbedingt vor dem Rechner hocke und irgendwelche neuen Artikel schreibe ist doch klar, oder?
Ich denk mal einige werden sich auch denken: “Am Wochenende sitzen die wenigsten vorm Rechner, da lohnt es sich auch nicht unbedingt neue Artikel zu schreiben.”
Wie auch immer, 2 Tage Offline-Life tun auch ganz gut.
Greetings
Das ist ein gutes Zeichen. Internet-Menschen (Blogger) wurden früher nicht selten als vereinsamte Kellerkind-Eremiten stigmatisiert. Tatsächlich existieren sie im wirklichen Leben, mit Freundin, Frau, Familie, Sozialumfeld und realen menschlichen Kontakten. Das Internet organisiert sich (auch) offline, könnte man sagen. Auch das ist WEB 2.0.