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Unsere Wunschkunden Teil 1 – “Unmöglich ist nichts!” (3)

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Wir sollten zunächst einmal den Begriff “Wunschkunde” definieren. Beim Wunschkunden handelt es sich natürlich um Unternehmen oder Marken, die noch nicht von uns als Agentur betreut werden, zu denen wir aber eine emotionale oder professionelle Affinität verspüren. “Impossible is nothing” sagen wir und treten somit auch als relativ kleine fränkische Agentur selbstbewusst nach außen auf. Klein angefangen hat schließlich jeder. So wie auch unser Wunschkandidat Nummer 1. Die Parallelen zu uns sind nicht von der Hand zu weisen. Ein kleines fränkisches Unternehmen mit einer echten Sportbegeisterung und dem Drang zum Siegertreppchen wird zu adidas, der weltweiten Nummer 2 in Sachen Sport- und Sportlerausstattung. Das wäre sicherlich für uns ein Kunde, der auf den ersten Blick vielleicht unerreichbar scheint, was uns aber dadurch noch ein Stück weiter anspornt. Als ehemaliger Leistungssportler weiß ich, wie man sich auf ein großes Ziel konzentriert und dass dieses eigentlich niemals unerreichbar sein kann – wenn man nur will und es vor allem auch versucht. Mein Credo: “Impossible is nothing!”

adidas ist eben nicht nur die beliebteste Marke bei unseren Jugendlichen, sie ist auch seit jeher ein gutes Stück Heimat, Heimat im unkitschigen aber dennoch verwurzeltem Sinn. Anders kann man sich den hitzigen Eklat um die DFB-Ausstattung zwischen adidas, Nike und eben dem deutschen Fußballbund nicht erklären. Am Ende war klar, Emotion und Loyalität geht vor blanke Geldbeträge.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was können wir für eine solch großartige Marke tun? Die Antwort ist relativ einfach. Wir sind ein Netzwerk aus vielen Spezialisten. Wir besetzen zahlreiche Marketingdisziplinen – insbesondere Sportmarketing und Sport Sponsoring – mit erfahrenen und leidenschaftlichen Spitzendenksportlern, die alles daran setzen das perfekte Markenkonzept zu kreieren.

Disziplin 1: Community Management
Community, die Fan- oder Interessensgemeinschaft, ist sicherlich nirgendwo so gut und dicht gewachsen wie im Bereich des Sports. Begeisterte Zuschauer, leidenschaftliche Hobbysportler und erfolgshungrige Spitzensportler gehen eine durch und durch enge Gemeinschaft von Gleichinteressierten ein. Dadurch entsteht ein gemeinsames High Involvement im Bereich Sportartikel und -textilien. Die Menschen verlangen in diesem Segment nach starken, innovativen und attraktiven Marken. Hier werden Marken und Produkte noch eng mit Erfolg, Spaß und Status verknüpft – völlig zu Recht. Die Hauptaufgabe einer Marke mit so einer starken Community ist es also diese exklusiv zu betreuen, sie an die Hand zu nehmen und ihr Feuer der Leidenschaft am Lodern zu halten. Ob man das in Form von analoger One-to-one- oder digitaler One-to-many-Kommunikation erfüllt, bleibt dabei zunächst einmal völlig offen. Fakt ist, bereits jetzt gibt es etliche Fans von adidas im Internet, sie haben sich digital manifestiert und agieren täglich als waschechte Brand Evangelists. Die Konkurrenz schläft nicht und versucht gerade in diesem Bereich Fuß zu fassen. Mehr oder minder erfolgreich. Wobei der direkte Konkurrenzkampf immer Thema im World Wide Web sein wird. In diesem Segment steckt aber noch jede Menge Potenzial, denn gerade die Mundpropaganda war, ist und wird immer eines der Erfolgsrezepte der Marke adidas sein. Gerade die 80er Jahre haben das gemeinsam mit der Hip-Hop-Community gezeigt. adidas wurde innerhalb dieser Gemeinschaft zur absoluten Ikone:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Disziplin 2: Bildsprache
Die Marke adidas mit ihrer emotionalen Strahlkraft erfordert eine starke Bildsprache. Wir haben mit unserem Fotografen, Ingo Peters, drei Sportstars ins rechte Licht gerückt. Lassen wir die Bilder sprechen:

Kati Wilhelm Making of

Kati Wilhelm

Kati Wilhelm

Silke Kraushaar und Ronny Ackermann

Disziplin 3: Innovative Ideen
Auch hier hatte adidas sehr oft die Nase vorn, wobei es immer ein stetiges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Konkurrenten bleibt. Mal abgesehen von den sich immer weiterentwickelnden Produkten, betritt auch die Markenkommunikation von adidas regelmäßig Neuland. Ungewöhnliche Kooperationen mit diversen Partnern, virtuelle Markenerlebnisse oder außergewöhnlich kreative Kampagnen. Vieles funktioniert, manches geht daneben, wir sehen uns ebenfalls als äußerst experimentierfreudige Agentur und arbeiten mit Experten aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Selbst den adidas-Store in der virtuellen Welt “Second Life” haben wir kritisch beäugt und sind der festen Ansicht, dass wir diesen konzeptionell wesentlich wirkungsvoller gestalten könnten. Innovationen finden natürlich nicht hauptsächlich in der jugendlich geprägten, digitalen Welt statt, das echte Leben mit all seinen Facetten und Altersgruppen, hat noch weitaus mehr kreativen Spielraum zur Verfügung.

Genau diese Räume würden wir gerne sehr weit für adidas öffnen.

Wer diesen Blog-Beitrag als eine Bewerbung um einen Stammplatz in der adidas-Agenturauswahl interpretiert, liegt richtig!

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3 Kommentare

  1. [...] David Backham hat für adidas das Schreiben nun auch selbst in die Hand genommen (siehe auch hier und hier). Es ist nur ein Gerücht, dass wir uns abgesprochen haben, David und ich. Zugegeben wir hatten das gleiche Briefing aber (leider) unterschiedliche Auftaggeber. Die adidas Kampagne finde ich gut. Sie spielt mit Authentizität. Wobei mir die Stimme von David besser gefällt als seine Handschrift. Was nicht so wichtig ist, schließlich verdient der Mann sein Geld mit den Füssen. Unsere Kampagne im Handelsblatt, die bereits auf große Resonanz stieß, geht übrigens morgen in die letzte Runde. Nach Herrn Hainer, Herrn Mehdorn und Herrn Dr. Frenzel ist Mr. Porsche dran. Wir werden in nächster Zeit für den interessierten buenalog-Leser die Story zusammenfassen. Stichworte:adidas agenturauswahl authentizität Awareness Kampagne Buena la Vista David Backham Verwandte Artikel:Unsere Wunschkunden Teil 1 – “Unmöglich ist nichts!”Wahrnehmen heißt empfinden …Ansichtssachen Einen Kommentar schreiben [...]

  2. [...] Danke für die vergangene Zusammenarbeit und das Vertrauen in eine neue Thematik, die sicherlich nicht immer von allen verstanden und gelebt wurde. Ich wünsche der Agentur weiterhin so erfolgreiche Schritte wie in der kürzlichen Vergangenheit (Wunschkunden-Kampagne) und würde mich freuen, wenn in naher Zukunft das Agenturprofil weiterhin fein ausgeschliffen wird und somit sich dieser Erfolg auch dauerhaft in Würzburg manifestieren kann. Tags: buena la vista, werbeblogger Ähnliche Artikel: [...]

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