
“Das Werbewesen ist jetzt so weit perfektioniert, daß weitere Fortschritte unwahrscheinlich sind.”
schreibt Dr. Samual Johnson, englischer Sozialkritiker 1759.
“Ein Mensch kann zwar einige Zeit erfolgreich betrügen, eine Marke kann es nicht.”
wird Hans Domitzlaff, der Begründer der Markentechnik, in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zitiert.
“Web 2.0 soll Marken stärken”
titelt die Zeitschrift media&marketing in ihrer November-Ausgabe 2006 und schreibt:
“Wer in Google nicht gefunden wird, existiert nicht”
Die Marke als Antreiber der fortschreitenden Entwicklung des Werbewesens, die Ehrlichkeit und Authentizität in der Markenführung und die Rolle der Marke im Web 2.0, das sind die Themen, die wir in nächster Zeit hier besprechen möchten. Externe Autoren, Interviews und Beiträge aus unserem Team sollen für Diskussion und Dialog sorgen. Ich lade Sie dazu hiermit recht herzlich ein.


[...] Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Friedrich. Friedrich lehrt Philosophie und Designtheorie an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim. Dort leitet er das Insititut für Designwissenschaft. [...]
[...] podcast patrick breitenbach Hochschule Mannheim Gestaltung design CorporateDesign Branding Avantgarde der Markenführung im Web 2.0 Dieter Schneider am 1.03.2007 Der Duden definiert die Avantgarde als “Vorkämpfer einer Ideeoder Richtung”. Für mich bedeutet Avantgarde “neues Denken, für das es noch keine Muster gibt.” Für das Meiste was sich zur Zeit um Web 2.0 dreht gibt es noch keine Muster im Sinne von Erfahrungen oder gesicherten Erkenntnissen. Dies vorausgeschickt, möchte ich auf den aktuellen Beitrag von Patrick im werbeblogger hinweisen: ZEN – oder was das Web 2.0 für Marken tun kann. ZEN steht für “ZUHÖREN, ENTDECKEN und NUTZEN”. Über die Beispiele, die Patrick verwendet, kann man streiten. Unstrittig und wegweisend ist für mich die Aufarbeitung eines ganz wichtigen Themas, für das es noch keine Muster gibt: “Markenführung im Web 2.0“. Sicher werden in einigen Jahren Regale mit Büchern dazu gefüllt sein. Einige davon werden auf Studien basieren, die heute noch nicht designed sind. Solange wir diese Erkenntnisse nicht haben, müssen wir der Avantgarde des Web 2.0 ZUHÖREN. Das was die Avantgardisten ENTDECKEN, können wir für die Markenführung heute bereits NUTZEN. Der Blog-Beitrag von Patrick gehört zur Avantgarde des Web 2.0. Und wir bekommen es kostenlos, digital, verlinkt und kommentiert. Danke Patrick, Danke Web 2.0! Stichworte:Avantgarde Entdecken Markenführung Nutzen patrick breitenbach Web 2.0 werbeblogger Zuhören Verwandte Artikel:Patrick Breitenbach: Der ExperteMarkenführung im Web 2.0Buenalog Podcast #2: Marketing im Web 2.0 – Podiumsdiskussion Einen Kommentar schreiben [...]
Im Rahmen unseres aktuellen Schwerpunktthemas “Markenführung im Web 2.0″ wird Prof. Dr. Thomas Friedrich in der nächsten Woche hier einen Beitrag mit folgender Überschrift veröffentlichen: “Kapitalismus ade. Die subversive Kraft des Web 2.0″
Prof. Dr. Thomas Friedrich lehrt am Institut für Designwissenschaft an der Hochschule Mannheim. Nach Grafik-Design, studierte er Philosophie, Politische Wissenschaft und Volkskunde in Würzburg. U.a. war er als Dozent an der Fakultät Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar tätig. Zusammen mit Gerhard Schweppenhäuser gibt Thomas Friedrich die Buchreihe “Ästhetik und Kulturphilosophie” im LIT Verlag (Münster/London) heraus. Seit 2002 ist er Redakteur der Zeitschrift für kritische Theorie. Er ist Gründungsmitglied der “Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung” und berufenes Mitglied der “Freien Akademie der Künste Mannheim”