Wo Männer zu Trotteln werden
„… Männer in den Medien, so eine Studie des österreichischen Sozialministeriums, werden fast durchweg diskriminiert. Auf 350 Seiten wird anhand Dutzender Beispiele aus dem gesamten deutschen Sprachraum dargestellt, das sie zu Trotteln gemacht werden – und zu Volltrotteln in der Vaterrolle. Die Autoren merken an, dass es als sexistisch empfunden würde, würden Frauen und Mütter so dargestellt. …“ Aus der Main-Post, Kultur S. 20, v. 28.10.2006
Online-Werbung lässt Augäpfel in Frieden!
„… An die Stelle der Aufmerksamkeitsökonomie mit ihrem Credo der Kontaktmaximierung („War for eyeballs“) tritt die Beteiligungsökonomie. Nun geht es nicht nur darum, Nutzer möglichst zielgenau zu erreichen, sondern sie aktiv einzubinden und sie zum Teil des Angebotes werden zu lassen, bewusst oder unbewusst. …“
„… Wenn heute „Web 2.0“ in aller Munde ist, so wird man in nicht allzu ferner Zukunft von Internet 2.0 als einem Netz digitaler Medien sprechen können. Ob dann noch von „Online-Werbung“ die Rede ist?“ Dr. Christian Bachem in ONE to ONE, Dialog über alle Medien, Nr. 11/06 unter der Rubrik Freiraum; die Zukunft der Online-Werbung
Kreativität fehlt auf dem Stundenplan!
„… Aus Sternbergs Institut stammt auch die Studie mit dem Titel „Global Entrepreneurship Monitor“ in der 170 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Qualität der schulischen und universitären Ausbildung beim Thema Unternehmensgründungen beurteilen: Das Ergebnis ist vernichtend. Danach werden an deutschen Schulen Kreativität und Selbstständigkeit wenig angeregt und Grundkenntnisse über Marktwirtschaft, Unternehmertum und Existenzgründung nicht ausreichen vermittelt. Deutschland rangiert damit auf Platz 29 von 33 Ländern. …“ Aus dem Handelsblatt Nr. 208, v. 27.-29.10.06
Wenn der Kreative Prozess gegen die Wand läuft
„… Als die Kreativchefs von Springer&Jacoby vor einigen Jahren über einen Namen für ihren Internetableger sinnierten, starren sie stundenlang an die Wand. „Welche Farbe ist das eigentlich?“ murmelte einer. Prompt kommt die Antwort: „Elefantengrau Nummer 7“. Schon steht der Name der S&J-Tochter fest: „Elephant Seven“. Das war 1996 … Aus dem Handelsblatt Nr. 208, v. 27.-29.10.06, S. 15 „Der Elefant im Werbeladen“
Leiten statt Leiden!
„… Welche Fähigkeiten sollte man haben, um gut leiten (führen, Anm. d. Red.) zu können? Vor allem muss man authentisch sein und sich klar mitteilen können. Weiterhin braucht man Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, zwischen Visionen, Zielen, Strategien und Einzelentscheidungen unterscheiden zu können. Außerdem finde ich es wesentlich, stets Personenfragen von Sachfragen zu trennen. Schließlich sollte ein Leiter damit leben können, dass bestimmte Entscheidungen unpopulär sind. …“ Lars Reuter, Jesuit, im Interview in Jesuiten Information „Leiten lernen“. (Viel mir in der Asamkirche in München in die Hände.)
